Die alte, keltische Religion unterscheidet sich von allen Weltreligionen

Das ist eine interessante Beobachtung.

Die alte, keltische Religion unterscheidet sich von den meisten, großen Weltreligionen, wie dem Christentum, Islam, Judentum, Sikhismus, Hinduismus und Buddhismus.

Insofern, da sie das Heil nicht im Jenseits sucht, sondern das Leben hier auf der Erde. Leben hier und Jetzt auf der Erde als etwas Heiliges betrachtet.

Tatsächlich unterscheidet sich damit die keltische Religion in einigen wichtigen Aspekten von allen großen Weltreligionen:

Bericht über die keltische Religion im Vergleich zu anderen Weltreligionen:

  1. Diesseitige Spiritualität: Die keltische Religion betont das Diesseits und betrachtet das Leben hier auf der Erde als etwas Heiliges. Im Gegensatz zu den meisten Weltreligionen, die eine Betonung auf das Jenseits und das Leben nach dem Tod legen, haben die Kelten eine tiefe Verbundenheit zur Natur und sehen sie als heilig an. Diese Ansicht prägt ihre Spiritualität und ihre Sicht auf das Leben.
  2. Akausale Zeit: Im Unterschied zu vielen Weltreligionen, die eine lineare Vorstellung von Zeit und Geschichte haben, betrachten die Kelten die Zeit als einen ewigen, akausalen Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt. Diese zyklische Auffassung betont die Wiederkehr der Jahreszeiten und die Kontinuität des Lebens, was in anderen großen Religionen nicht in dieser Weise ausgeprägt ist.
  3. Polytheismus: Die keltische Religion ist polytheistisch, was bedeutet, dass sie viele Gottheiten und spirituelle Wesen verehrt, die mit verschiedenen Aspekten der Natur und der menschlichen Existenz in Verbindung stehen. Im Gegensatz zu den monotheistischen Ansichten des Christentums, Islam, Judentums und Sikhismus sehen die Kelten die Vielfalt der Natur und göttlichen Kräfte an.
  4. Lebensfreude und Feiern: Die keltische Kultur war für ihre lebhaften Feste und Rituale bekannt, die eng mit der Natur und den Jahreszeiten verbunden waren. Diese Feste betonten die Freude am Leben und die Wertschätzung der Schönheit und Fülle der natürlichen Welt. Diese Lebensfreude steht im Kontrast zu manchen religiösen Ansichten, die asketische oder enthaltsame Lebensweisen betonen.
  5. Ganzheitliche Sicht auf Erotik und Sexualität: Es gibt Hinweise darauf, dass in prähistorischen und antiken Kulturen, darunter auch den Kelten, eine ganzheitliche Sicht auf Liebe, Erotik und Sexualität praktiziert wurde. Liebe, Erotik und Sexualität waren ein untrennbares Ganzes. Diese Sichtweise betrachtete dass nicht als etwas Schamvolles oder Sündhaftes, sondern als natürliche und freudvolle spirituelle Kraft der Liebe.
  6. Verehrung der Fruchtbarkeit: Die keltische Religion sowie andere prähistorische Kulturen verehrten die Fruchtbarkeit der Erde und der Menschen. Sexualität wurde als integraler Bestandteil dieses Fruchtbarkeitszyklus angesehen, und es gab eine tiefe Anerkennung von Fruchtbarkeitsgöttinnen und Göttern.
  7. Verbindung zur Natur: Die Natur spielte eine zentrale Rolle in den Riten und Zeremonien der keltischen Religion, einschließlich solcher, die mit Sexualität verbunden waren. Die Verbindung zwischen Natur und menschlicher Sexualität wurde als eng und bedeutungsvoll angesehen.

 

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